Nullversuch

Eine performative Installation.  2011-
Installation aus digitalen Pigmentprints, Alltagsgegenständen und Werkzeugen, farbigen geometrischen Schaltplanelementen sowie zwei Künstlerbüchern, Maße variabel

 

Nullversuch #1, Künstlerdorf Schöppingen, 2011
2-5 Nullversuch #2l’aboratoire des possibles, Susanne Britz und malatsion,
Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden, 2013
6-12 Nullversuch #3, lirum larum laborum, Susanne Britz und malatsion,
Kunstverein Ahlen, 2015

 

Zwei Experimentiertagebücher, in denen das mehrwöchige Experiment dokumentiert wurde, bilden den Ausgangspunkt der auf den konkreten Ausstellungsraum bezogenen Installation. Der Titel der Installation Nullversuch – im eigentlichen Sinne ein Referenzversuch zur Eichung einer Messapparatur – verweist mehrdeutig auf das Vorbild naturwissenschaftlichen Experimentierens. Der Raum, in dem das Experiment stattfindet, verändert dieses. Das Fotografieren des Versuchs wird Teil des Versuchs und führt zu dessen Verselbständigung. Transportbehältnisse und Werkzeuge vom Aufbau werden integraler Bestandteil der Installation und verweisen auf die Prozesshaftigkeit der Arbeit. Übergreifende visuelle Analogien wie z.B. das Aufgreifen von Motiven wie optischen Gitter verbinden unterschiedliche Handlungsstränge und Orte. Zugleich verweisen diese Motive auf die Ausschnitthaftigkeit des Bildes  und die Perspektivik menschlicher Wahrnehmung.

Laborbuch 2, Nullversuch, 2011

 

Meta´s Labor

Eine performative Installation.  2010-
Installation aus überzeichneten Fotografien auf unterschiedlichen Materialien, einem Tapeziertisch, einer Projektionsleinwand,  einem Hüpfball und einer Lampe als auch Gebrauchsmaterialien aus dem Inventar der Künstlerin sowie Gegenstände des Ausstellungsortes, Maße variabel

 

1-3  Meta´s Labor #1, island between us, Galerie im Deutschordensschloss, Münnerstadt, 2010
4-7 Meta´s Labor #2, Lockere Wolken, Galerie Parterre, Berlin, 2016
8-9 Meta´s Labor #3, spar insel galerie kasse, Inselgalerie, Berlin, 2017

 

Der Arbeitsplatz ist Ausgangspunkt der prozesshaften und auch skulptural anmutenden Arbeit Meta´s Labor. Die Kombination von Arbeitstisch und Projektionswand verweist auf die Entstehungsbedingungen der Arbeit von Susanne Britz, die sich zwischen den Medien Zeichnung, Fotografie und Installation konstituiert. Der Tisch dient zum Zeichnen, die Projektionswand für fotografische Installationen und ist zugleich skulpturales Gesamtgefüge der Arbeit. Neben von der Künstlerin mitgebrachten Materialien, wurden vor allem ortsbezogene Gegenstände aus den Ausstellungsräumen verwendet. Durch die Materialien und deren Anordnung erhält der Arbeitsplatz den Charakter einer Versuchsanordnung, deren Sinn und innere Verbindungen zum Forschungsgegenstand des Betrachters werden.

Skizze Meta´s Labor, 2010