Nullversuch

Skizze, Nullversuch eingepackt

 

Installation mit zwei Experimentiertagebüchern,  2011-

Installation aus digitalen Pigmentprints, Alltagsgegenständen und Werkzeugen, farbigen geometrischen Schaltplanelementen sowie zwei Experimentiertagebüchern, Maße variabel

 

1-6  Nullversuch #3, lirum larum laborum, Susanne Britz und malatsion,
Kunstverein Ahlen, 2015

 

Zwei Experimentiertagebücher, in denen das mehrwöchige Experiment dokumentiert wurde, bilden den Ausgangspunkt der auf den konkreten Ausstellungsraum bezogenen Installation. Der Titel der Installation Nullversuch – im eigentlichen Sinne ein Referenzversuch zur Eichung einer Messapparatur – verweist mehrdeutig auf das Vorbild naturwissenschaftlichen Experimentierens. Der Raum, in dem das Experiment stattfindet, verändert dieses. Das Fotografieren des Versuchs wird Teil des Versuchs und führt zu dessen Verselbständigung. Transportbehältnisse und Werkzeuge vom Aufbau werden integraler Bestandteil der Installation und verweisen auf die Prozesshaftigkeit der Arbeit. Die Installation passt sich an den jeweiligen Ausstellungsraum an und integriert Gegenstände aus seinem Inventar. Übergreifende visuelle Analogien wie z.B. das Aufgreifen von Motiven wie optischen Gitter verbinden unterschiedliche Handlungsstränge und Orte. Zugleich verweisen diese Motive auf die Ausschnitthaftigkeit des Bildes  und die Perspektivik menschlicher Wahrnehmung.

 

Nullversuch, Experimentiertagebuch, Teil 1, 2011
Skizzenheft, 15 x 21 cm, 34 Seiten